VDW

Reziproke Aufbereitung

1. Was unterscheidet RECIPROC von anderen Systemen?

RECIPROC® ermöglicht dem Zahnarzt Wurzelkanäle maschinell mit nur einem Instrument aufzubereiten. Bei einer Vielzahl der Fälle kann auf eine initiale Gleitpfaderstellung verzichtet werden. Das Risiko einer Instrumentenfraktur ist durch die reziproke Bewegung und das Instrumentendesign minimiert. Zusätzlich ist die Anwendung von RECIPROC einfacher zu erlernen als vergleichbare rotierende Systeme.

2. Ist RECIPROC ein System für NiTi-Einsteiger oder für Zahnärzte mit Erfahrung im Bereich der maschinellen Aufbereitung?

Das System ist für beide Gruppen bestens geeignet. Neue NiTi-Anwender werden die Einfachheit dieser Technik und die einfache Erlernbarkeit zu schätzen wissen. Zahnärzte, die schon länger mit maschineller Aufbereitung arbeiten, werden die Schnelligkeit von RECIPROC® mögen. Zusätzlich ist die mit RECIPROC erzielte Aufbereitungsform sowohl für kalte als auch für warme Obturationstechniken geeignet.

3. Wie oft kann ein RECIPROC Instrument benutzt werden?

Ein RECIPROC® Instrument ersetzt 3-5 Instrumente eines rotierenden Systems. RECIPROC® ist auf eine einzige Behandlung an einem Patienten und maximal einem Molar ausgerichtet. Sollte ein Instrument während einer Behandlung jedoch extrem beansprucht werden, beispielsweise in stark gekrümmten, engen oder kalzifizierten Kanälen, kann eine Auswechslung noch während der Behandlung notwendig sein. Dies ist aber auch bei konventionellen rotierenden Systemen der Fall. Wie bei rotierenden Instrumenten, müssen RECIPROC® Instrumente einer Sichtkontrolle auf Abnutzungserscheinungen unterzogen werden. Sollte das Instrument Anzeichen von Abnutzung zeigen, bitte entsorgen.

4. Mit RECIPROC kann ich einen Wurzelkanal mit nur einem Instrument aufbereiten - tausche ich hier nicht eine qualitativ gute Aufbereitung gegen eine bequeme Aufbereitung ein?

Nein. RECIPROC® bietet ohne Qualitätsverlust alle Vorteile einer Aufbereitung mit einem einzigen Instrument sowie die Möglichkeit in den meisten Fällen auf eine initiale Gleitpfaderstellung zu verzichten.

5. Müssen RECIPROC Instrumente vor Gebrauch gereinigt und sterilisiert werden?

Nein. RECIPROC® Instrumente werden in der Blisterpackung industriell vorsterilisiert und können ohne weitere Vorbehandlung genutzt werden.

6. Warum ist RECIPROC auf Einmalverwendung ausgelegt?

Das RECIPROC® System ist auf eine einfache und bequeme Anwendung hin ausgerichtet. Die Instrumente werden industriell vorsterilisiert und gebrauchsfertig in Blistern ausgeliefert. Um den Workflow so effizient wie möglich zu gestalten, sollten die Instrumente nach der Anwendung entsorgt werden, damit die Instrumente nicht erneut gereinigt und sterilisiert werden müssen. Damit wird auch das Risiko einer Kreuzkontamination zwischen Patienten ausgeschlossen. Ein RECIPROC® Instrument erledigt die Arbeit mehrerer Hand- bzw. rotierender Instrumente und ist deshalb einer höheren Belastung ausgesetzt. Materialermüdung ist eine häufige Ursache von Instrumentenbrüchen. Indem man die Anwendungshäufigkeit des Instruments auf maximal einen Molar begrenzt, wird das Risiko eines Feilenbruchs infolge von Materialermüdung minimiert. Der Plastikring des Instrumentenschafts deformiert im Autoklav, um eine erneute Benutzung zu verhindern. Diese Sicherheitsvorkehrung schützt vor Materialermüdung durch Überbeanspruchung des Instruments.

7. Was genau versteht man unter reziproker Feilenbewegung?

Die reziproke Feilenbewegung entspricht der einfachen Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung, wie man sie aus der Handaufbereitung kennt. Allerdings basiert RECIPROC auf einer sehr präzisen reziproken Feilenbewegung, welche durch einen Antriebsmotor gesteuert wird. Der Drehwinkel in der schneidenden Richtung ist größer als der Drehwinkel in die Gegenrichtung, um zu gewährleisten, dass das Instrument stetig nach apikal vordringt. Die Rückwärtsbewegung löst das Instrument vom Dentin und vermeidet, dass das Instrument die Elastizitätsgrenze erreicht bzw. darüber hinaus belastet wird. Eine vollständige 360° Umdrehung wird so sukzessive nach mehreren reziproken Zyklen erreicht. Die Motoreinstellungen für das RECIPROC System im VDW.Gold  RECIPROC und VDW.SILVER RECIPROC wurden speziell für die Benutzung mit den RECIPROC Instrumenten ausgewählt und getestet.

8. Was sind die Vorteile der reziproken Feilenbewegung?

Mit der reziproken Aufbereitung bleibt die Feile im Kanal zentriert. Große Instrumente mit einem großen Instrumentenkern können daher mit der Reziprok-Technik sogar in engen und stark gekrümmten Wurzelkanälen arbeiten, wodurch die Aufbereitung des Wurzelkanals mit nur einem Instrument ermöglicht wird. Die Drehwinkel der reziproken Bewegung sind präzise und speziell auf das Design des RECIPROC Instruments und den VDW.Gold RECIPROC Motor und VDW.SILVER RECIPROC Motor abgestimmt. Sie sind niedriger als die Winkeleinstellungen, bei denen das Instrument seine Elastizitätsgrenze erreichen würde. Dadurch wird das Risiko von Instrumentenfrakturen minimiert.

9. Was genau macht die reziproke Aufbereitung sicherer als die rotierende Aufbereitung?

Bei korrekter Anwendung der Reziprok-Technik, der RECIPROC Instrumente und den richtigen Motoreinstellungen kann ein Blockieren des Instruments im Wurzelkanal (Taper Lock) und ein Torsionsbruch minimiert werden, weil die Winkel der reziproken Bewegung im VDW.Gold RECIPROC Motor und VDW.SILVER RECIPROC Motor niedriger sind als die Winkeleinstellungen, bei denen das Instrument seine Elastizitätsgrenze erreichen würde. RECIPROC Instrumente sind zur Anwendung an nur einem Patienten und für maximal einen Molar gedacht, was Ermüdungsbrüchen vorbeugt und eine Kreuzkontamination zwischen Patienten verhindert.

10. Warum muß ich meine Aufbereitung mit RECIPROC nicht mit kleineren Instrumentengrößen beginnen, oder nach der Crown-Down-Methode mit mehreren RECIPROC Instrumenten vorgehen?

Im Prinzip ist die Reziprok-Technik eine Crown-Down-Technik, allerdings unter Verwendung nur eines einzigen RECIPROC® Instruments, welches in koronal-apikaler Richtung vordringt. Für die traditionelle Crown-Down-Technik mit herkömmlichen rotierenden Instrumenten müssen mehrere Instrumente verwendet werden, weil es nicht möglich ist, die für die koronale Aufbereitung eingesetzten großen Instrumente direkt auf volle Arbeitslänge zu bringen. Das Design der RECIPROC Instrumente in Verbindung mit der Reziprok-Technik ermöglicht die Aufbereitung des Wurzelkanals mit nur einem Instrument.

11. Besteht die Gefahr, dass mit der RECIPROC Technik infiziertes Gewebe und Dentin in den apikalen Bereich transportiert wird?

Nein. Die Umkehr der Drehrichtung transportiert Debris aus dem Kanal. Mit der Reziprok-Technik dringt das Instrument apikal in drei Picks vor (vergleichen Sie dazu auch die Anwenderbroschüre und die Anwenderkarte). Nach jeweils dreiPicks wird das Instrument aus dem Wurzelkanal entfernt und die Spanräume werden von Debris gesäubert. Zusätzlich wird der Kanal nach drei Picks mit Natriumhypochlorid gespült. Dies gewährleistet, dass im oberen und mittleren Drittel entstandene Debris aus dem Kanal entfernt wird, bevor das RECIPROC Instrument auf volle Arbeitslänge gebracht wird.

12. Wie wichtig sind die Feileneinstellungen im VDW.Gold RECIPROC Motor und im VDW.Silver RECIPROC Motor?

Sehr wichtig. RECIPROC® Instrumente haben eine individuelle Elastizitätsgrenze. Unter der Elastizitätsgrenze versteht man die Grenze, an der das Instrument brechen würde, wenn es im Kanal blockiert, aber weitergedreht wird. Es ist sehr wichtig, dass diese Elastizitätsgrenze nicht überschritten wird. Für die Benutzung von RECIPROC® Instrumenten wurden deshalb spezifische Drehwinkel ermittelt und der VDW.Gold RECIPROC® Motor und VDW.SILVER® RECIPROC® Endomotor wurde speziell darauf getestet, diese Drehwinkel verlässlich zu reproduzieren.

13. Können auch stark gekrümmte Kanäle sicher mit RECIPROC aufbereitet werden?

Ja. Die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der reziproken Feilenbewegung ermöglicht ein sukzessives Vordringen, auch in starken Krümmungen. Weitere Faktoren die die Aufbereitung in stark gekrümmten Kanälen ermöglichen sind die Eigenschaft von RECIPROC® zentriert im Wurzelkanal zu bleiben sowie die hohe Flexibilität des Instruments - dank des Werkstoffs M-Wire, der eine höhere Flexibilität als traditionelle NiTi-Verbindungen aufweist.

14. Können auch ovale Kanäle mit RECIPROC aufbereitet werden?

Ja. In der Reziprok-Technik arbeitet man grundsätzlich mit einer pickenden Feilenbewegung. Jedoch kann zusätzlich auch eine seitlich bürstende Feilenbewegung genutzt werden, um die Stellen zu erreichen, die mit der pickenden Feilenbewegung alleine nicht erreicht werden können.

15. Warum ist es so wichtig, das Instrument nach drei Picks zu reinigen und warum sind es genau drei Picks?

WICHTIG!

Während der rotierenden oder reziproken Aufbereitung sammelt sich Debris in den Spanräumen des Instruments an. Sind die Spanräume mit Debris zugesetzt, kann das Instrument nicht weiter apikal vordringen. Wird das Instrument dann nicht zur Reinigung aus dem Kanal entfernt, arbeitet es auf der Stelle weiter. Dies sollte bei maschineller Aufbereitung, egal ob rotierend oder reziprok, unbedingt vermieden werden, um Stufenbildung oder sogar Feilenbrüche zu verhindern.

Unsere Erfahrung aus der Entwicklung hat gezeigt, dass eine Abfolge von drei pickenden Bewegungen eine sehr sichere Anwendung gewährleistet.

Diese Hinweise sind für eine erfolgreiche Anwendung von RECIPROC® sehr wichtig.

 

 

16. Ist es notwendig, einen geradlinigen Kanalzugang zu schaffen und den Kanaleingang zu erweitern, bevor man mit der reziproken Aufbereitung beginnt?

Wie bei jeder Wurzelkanalaufbereitung muss auch bei RECIPROC® ein geradliniger Zugang zum Kanaleingang gewährleistet sein. Eine Kanaleingangserweiterung mit einem Spezialinstrument wie etwa einem Gates Glidden Bohrer oder einem Eingangserweiterer ist allerdings nicht nötig. Das RECIPROC Instrument entfernt die notwendige Menge an Dentin im koronalen Drittel beim Vordringen im Kanal automatisch. Bei Bedarf kann der Kanaleingang durch Anwendung einer bürstenden Feilenbewegung stärker erweitert werden.

17. Kann ich einen Eingangserweiterer wie etwa eine Intro-Feile vor dem Einsatz von RECIPROC benutzen?

Eine separate Kanaleingangserweiterung ist nicht nötig, aber sollten Sie sich mit dem Einsatz eines Eingangserweiterers vor der Anwendung von RECIPROC® wohler fühlen, stellt dies kein Problem dar.

18. Muß ich ein Handinstrument einsetzen, bevor ich den Kanal mit RECIPROC aufbereite?

Beim Einsatz von RECIPROC® Instrumenten ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, vorher einen manuellen Gleitpfad zu erstellen. Siehe auch RECIPROC Anwenderbroschüre Kapitel „IV Gleitpfad-Management“.

Allerdings kann, wie bei rotierenden Systemen auch, RECIPROC nach der Erstellung eines Gleitpfades mit Handinstrumenten bzw. mit rotierenden Gleitpfad-Instrumenten eingesetzt werden.

19. Wann setze ich R40 oder R50 ein?

Bitte lesen Sie dazu in unserer RECIPROC® Anwenderbroschüre unter dem Kapitel: “Aufbereitung mit RECIPROC: Die Wahl des richtigen RECIPROC Instruments”.

20. Wie weiß ich, wann die Aufbereitung mit der R25, R40 oder R50 abgeschlossen ist?

Wie bei jeder Aufbereitungstechnik durch apical gauging (Ausmessen des Kanaldurchmessers auf Arbeitslänge) mit einem Handinstrument. Sobald das RECIPROC® Instrument auf Arbeitslänge ist, wird mit einem Handinstrument mit nächst größerer ISO-Größe die apikale Aufbereitungsgröße näherungsweise bestimmt (apical gauging). Kann das Handinstrument bis auf ca. 1 mm vor Arbeitslänge gebracht werden (leichte Klemmpassung), ist die Aufbereitung des Wurzelkanals abgeschlossen. Kann das Handinstrument bis auf Arbeitslänge gebracht werden, nutzen Sie ein RECIPROC Instrument einer größeren ISO-Größe und schließen Sie damit die Aufbereitung ab.

21. Warum gibt es keine weiteren RECIPROC Größen für unterschiedliche apikale Aufbereitungsdurchmesser?

Die RECIPROC® Instrumente R25, R40 und R50 decken den Großteil der Kanalgrößen ab. Sollte es nötig sein, kann einfach ein Handinstrument größer als ISO-Größe 50 eingesetzt werden, um die Aufbereitung abzuschließen. Ein solches Handinstrument mit einem 2 %igen Taper geht in einem bereits erweiterten Kanal problemlos auf Arbeitslänge.

Mit einer R25 kann eine ISO-Größe von 33 bereits 1mm vor dem Apex erreicht werden. Sollte der Anwender den Apex auf eine ISO-Größe von 35 aufbereiten wollen, kann ein Handinstrument sehr einfach auf volle Arbeitslänge gebracht werden.

Gleichermaßen erreicht man mit der R40 bereits 1mm vor dem Apex eine Aufbereitungsgröße von ISO 46. Falls gewünscht, kann nun ein Handinstrument der ISO-Größe 45 ohne Probleme auf volle Arbeitslänge gebracht werden.

22. Zu welchem Zeitpunkt soll ich die Kanallänge mit einem Apexlocator bestimmen?

Die Grundsätze der Längenbestimmung sind die gleichen wie bei allen anderen Aufbereitungstechniken.

Je nachdem mit welchem RECIPROC® Instrument Sie die Aufbereitung durchführen, wird die Länge des Wurzelkanals zunächst geschätzt oder mit Hilfe eines Apexlocators bestimmt.

Bei Anwendung von R25: Vor Beginn der Wurzelkanalaufbereitung wird die Länge des Wurzelkanals mit Hilfe eines Ausgangsröntgenbildes geschätzt. Stellen Sie den Silikonstopper auf 2/3 der geschätzten Länge am Instrument ein.

Nachdem ca. 2/3 der Wurzelkanallänge aufbereitet wurden, Arbeitslänge mit einem Apexlocator bestimmen.

Bei Anwendung von R40 oder R50: Bevor Sie mit der Aufbereitung mit R40 oder R50 beginnen, erfolgt die Bestimmung der Arbeitslänge mit Hilfe eines Apexlocators. Arbeitslänge mittels Stopper am Instrument einstellen. Nach Aufbereitung des mittleren Kanaldrittels sollte die anfänglich ermittelte Arbeitslänge erneut mit einem Apexlocator überprüft werden.

23. Welche Obturationstechnik kann ich nach der Aufbereitung mit RECIPROC einsetzen?

Nach der Aufbereitung mit RECIPROC® kann jede Obturationstechnik eingesetzt werden. Die zum System passende RECIPROC® Guttapercha ist für kalte Obturationstechniken, wie etwa der Einstifttechnik oder lateralen Kompaktion, oder auch als Mastercone bei warmer, vertikaler Kondensation, z. B. mit Beefill®2in1, geeignet. RECIPROC® Guttapercha hat einen größeren Taper, der den jeweiligen Formen der Instrumente R25, R40 und R50 entspricht und eine gute Passung zur Aufbereitung erreicht.

Was man unbedingt bei der reziproken Aufbereitung beachten sollte!

Tipps rund um die reziproke Aufbereitung

a) Üben Sie keinen Druck auf das Instrument aus, wenn es im Kanal nicht weiter vordringt

Nehmen Sie das Instrument aus dem Wurzelkanal, reinigen Sie die Spannräume vom angesammelten Debris, spülen Sie den Wurzelkanal und überprüfen Sie die Gängigkeit des Kanals mit einem Handinstrument.

b) Vergessen Sie nicht, die Spanräume während der Aufbereitung regelmäßig zu reinigen

Die Spanräume des Instruments sollten immer nach drei Picks gereinigt werden, sogar dann, wenn das Instrument ohne Probleme weiter apikal vordringt.

c) Lassen Sie das RECIPROC Instrument niemals auf einer Stelle arbeiten, sollte es nicht weiter apikal vordringen

Lässt man ein Instrument, egal ob rotierend oder reziprok, auf der Stelle arbeiten, kann es zur Verlagerung des Wurzelkanals oder Stufenbildung kommen.

d) RECIPROC Instrumente sind sterile Einmalinstrumente und dürfen nicht wiederverwendet werden

Die Sterilisation der Instrumente ist nicht möglich.

e) Prüfen Sie das Instrument visuell nach jedem Arbeitsschritt auf Abnutzungserscheinungen

Abnutzungserscheinungen sind z.B. aufgedrehte Windungen, verbogenes Instrument oder beschädigte Schneidflächen. Instrumente die diese Abnutzungen aufweisen müssen aussortiert werden.

f) Liegt eine abrupte Kanalkrümmung im apikalen Bereich vor, ist die Anwendung von RECIPROC nicht weiter möglich

Die mit RECIPROC® begonnene Wurzelkanalbehandlung muss mit einem Handinstrument beendet werden. Diese Einschränkung gilt auch für rotierende Nickel-Titan-Systeme.