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RECIPROC®

Einfach - Sicher - Zeitsparend

Angetrieben von der Vision, die Wurzelkanalaufbereitung einfacher und sicherer zu machen und gleichzeitig ein Verfahren zu finden, das im Aufbereitungsergebnis höchsten Qualitätsanforderungen entspricht, haben wir RECIPROC® entwickelt.

RECIPROC® Instrumente sind speziell dafür konzipiert, den gesamten Wurzelkanal mit nur einem einzigen Instrument aufzubereiten. Die durch RECIPROC® erzielte Aufbereitungsform ermöglicht eine effiziente Spülung und eignet sich sowohl für kalte als auch für warme Obturationstechniken.

Zu den Produkten

Anwendung

Entdecken Sie, wie so viel Einfachheit möglich ist

 

 

 

 

 

 

So funktioniert RECIPROC®

Aufbereitung Schritt für Schritt

Ein geradliniger Zugang zum Wurzelkanal muss gewährleistet sein.

  • Spülflüssigkeit in die Kavität einbringen.
  • Instrument in den Kanal einführen. Fußschalter des Motors betätigen, wenn der Kanaleingang erreicht ist.
  • Instrument langsam und mit sehr leichtem Druck nach apikal auf- und abbewegen. Dadurch kann das Instrument einfach im Kanal voranschreiten. Die Amplitude der Auf- und Abbewegung sollte nicht mehr als 3 mm betragen. Eine Auf- und Abbewegung entspricht einem Pick. Nach drei Picks Instrument aus dem Kanal entfernen.
  • Instrument im Interim-Stand reinigen.
  • Kanal spülen.
  • Gängigkeit des Kanals mittels C-PILOT® Feile der ISO-Größe 10 prüfen. Das Instrument max. 3 mm über die bereits aufbereitete Länge in den Kanal einbringen.

Auf diese Art und Weise die Aufbereitung mit dem RECIPROC® Instrument bis zur Erreichung der vollen Arbeitslänge fortführen.

Video: Arbeitsablauf am 3D-Modell
Anwenderkarte

Unsere RECIPROC® Produkte

 

Instrumente

R25 bereitet den Wurzelkanal auf einen Durchmesser von 0,25 mm auf, mit einem Taper von .08 innerhalb der ersten apikalen Millimeter. (R40: 0,40 mm, Taper 0.6 / R50: 0,50 mm, Taper 0.5)

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Kundenstimmen

Das sagen Zahnärzte über RECIPROC®

„RECIPROC® und der VDW.GOLD®RECIPROC® Motor sind weitaus das beste System und ich würde kein anderes mehr nehmen. Die Anwendung ist einfach, schnell und der automatische Stopp am Apex ist Sicherheit pur. RECIPROC® ist sein Geld wert! “

Dr. Izzettin Oezkaynak, Biel/Bienne, Schweiz

„Für mich ist es die schnellste und exakteste Art Wurzelkanäle aufzubereiten und abzufüllen. Das Konzept ist einfach und schlüssig. Schwierige Fälle sind leichter und sicherer behandelbar als bisher. Mit RECIPROC® zu arbeiten gibt mir ein gutes Gefühl!“

Dr. Ruckenstuhl, Graz, Österreich

Die Handhabung der Instrumente für mich deutlich einfacher: Sie werden steril geliefert und nur einmal verwendet. Dadurch entfällt  Reinigen,Einsortieren in Boxen,die Sterilisation sowie die Dokumentation, wie oft ein Instrument schon benutzt wurde. Endo ohne RECIPROC® – das ist zum Glück passé!

ZMF Linda Marx, Dr. Schwarzmann & Kollegen, Marl, Deutschland

Highlights von RECIPROC®

Die reziproke Bewegung

Die reziproke Bewegung

Mit dem RECIPROC® System haben Sie sprichwörtlich den Dreh raus: Das Instrument rotiert abwechselnd im und gegen den Uhrzeigersinn. Die Drehung in Schneidrichtung ist dabei größer als die Rückbewegung, wodurchdas Instrument nach apikal vordringt. Diese reziproke Bewegung entlastet das Instrument und verringert die zyklische Ermüdung durch Dehnung und Stauchung (De-Deus et al. 2010; Varela-Patiño et al. 2010). Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass das Instrument zentriert im Kanal bleibt. Die reziproke Bewegung macht die Aufbereitung mit nur einem Instrument möglich.

Das spezielle Instrumentendesign

 Das spezielle Instrumentendesign

  • Die innovative Feile für eine vollständige Aufbereitung:Durchmesser und Konizitäten der RECIPROC® Instrumente sind so abgestimmt, dass in den meisten Fällen eine optimale apikale Aufbereitung entsprechend der Kanalanatomie mit einem einzigen Instrument möglich ist.
  • Regressiver Taper für eine substanzschonende Aufbereitung: RECIPROC® Instrumente sind am Ende des Arbeitsteils schlanker als viele andere konische NiTi-Instrumente gleichen Durchmessers. Dadurch erfolgt koronal kein unnötiger Substanzabtrag.
  • Nachgewiesen gute Reinigungseffizienz:
    RECIPROC® zeigt eine gute Reinigungsleistung sogar in stark gekrümmten Kanälen (Bürklein et al. 2012).
  • Erfolgreich in stark gekrümmten und engen Kanälen:Selbst stark gekrümmte und enge Kanäle können mit RECIPROC® in nur einem Arbeitsgang aufbereitet werden.

 

 

Gleitpfadmanagement

Eine Wurzelkanalaufbereitung mit RECIPROC® kann sowohl mit als auch ohne initiale Gleitpfaderstellung mittels Handinstrumenten erfolgen.

Bisherige Standardmethode: Vor der rotierenden Aufbereitung musste ein Gleitpfad durch initiale Handinstrumentierung erstellt werden.

Bei Verwendung von rotierenden NiTi-Systemen ist es notwendig, einen Gleitpfad zu erstellen, um etwaige Frakturrisiken auf ein Minimum zu reduzieren. Während der Aufbereitung mit rotierenden Instrumenten kann sich die Instrumentenspitze im Kanal verklemmen, wodurch ein erhöhtes Frakturrisiko bestehen würde. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor der Verwendung von rotierenden Instrumenten einen Gleitpfad zu erstellen bzw. den Kanal minimal zu erweitern.

Wie bei jedem rotierenden NiTi-System kann auch ein RECIPROC® Instrument nach Gleitpfaderstellung durch Handinstrumente der ISO-Größe 10 oder 15 (beispielsweise einer C-PILOT® Feile) verwendet werden. Allerdings bietet RECIPROC® und die reziproke Bewegung die Möglichkeit, in den meisten Fällen auf eine initiale Gleitpfaderstellung zu verzichten.

Paradigmenwechsel in der Endodontologie

Paradigmenwechsel in der Endodontologie: In den meisten Fällen kann auf eine initiale Gleitpfaderstellung verzichtet werden. 

"Das Konzept, ein formgebendes Instrument ohne vorherige manuelle oder maschinelle Gleitpfaderstellung anzuwenden, stellt eine völlig neue Denkweise bzw. einen Paradigmenwechsel dar. Diese Vorgehensweise ist konträr zur gegenwärtigen Standard-Lehrmethode, die eine Gleitpfaderstellung vor der rotierenden Aufbereitung vorsieht, um ein Verklemmen des Instruments im Wurzelkanal zu vermeiden.

Bei der reziproken Aufbereitung bestimmen Drehwinkel in und gegen den Uhrzeigersinn die Amplitude der reziproken Bewegung bzw. der Rechts- und Linksrotationen. Die im Motor gespeicherten Drehwinkel sind deutlich kleiner als die Winkel, bei denen das RECIPROC® Instrument (beim Verklemmen) im Normalfall frakturieren würde. Selbst wenn sich ein reziprokes Instrument im Kanal verklemmen sollte, wird es nicht frakturieren, da es keinesfalls über seinen spezifischen Frakturwinkel hinweg rotieren würde. Mit RECIPROC® muss daher kein Gleitpfad erstellt werden, um ein etwaiges Verklemmen im Kanal zu verhindern.

Stellen Sie sich das RECIPROC® Konzept als Weg des geringsten Widerstands vor. Die durch die reziproke Technik erreichte bessere Zentrierung sowie das Design und die verbesserte Schneidfähigkeit des Instruments erlauben es RECIPROC®, dem vorhandenen und natürlichen Pfad - dem Wurzelkanal - zu folgen und somit den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Man macht diesen natürlichen Pfad zunutze und umgeht so die initiale Gleitpfaderstellung. Dies bedeutet nicht nur eine Zeitersparnis, sondern auch einen besonderen Vorteil bei Zähnen mit kompliziertem Zugang. Zusätzlich können Aufbereitungsfehler bei der Verwendung von Handinstrumenten vor einer maschinellen Aufbereitung vermieden werden.“

Prof. Ghassan Yared
Ontario, Kanada

Revision Schritt für Schritt

Revision Schritt für Schritt

Mit RECIPROC® R25 kann Guttapercha Füllmaterial aus dem Wurzelkanal revidiert werden.

  • Entfernen Sie die Guttapercha im koronalen Drittel mittels eines geeigneten Instruments z.B. Gates-Bohrer oder mit Hilfe von Ultraschall, z.B. mit VDW.ULTRA®.
  • Bei Bedarf Guttapercha mit wenig Lösungsmittel z. B. Eukalyptusöl anweichen.
  • Anwendung von R25 auf volle Arbeitslänge wie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung der Aufbereitung beschrieben. Ist Widerstand im Kanal spürbar, keinen Druck anwenden. Instrument aus dem Kanal entfernen, ein wenig Lösungsmittel applizieren und Vorgang wiederholen.
  • Zur Entfernung von Guttapercha Rückständen an der Kanalwand, Instrument mit bürstenden Bewegungen entlang der Kanalwand anwenden.
  • Nach Erreichen der Arbeitslänge, mit R40 oder R50 Kanal ggf. apikal erweitern

Revision von trägerstiftbasierten Füllungen

Schritte 1-5 befolgen. Trägerstifte können teilweise in einem Stück aus dem Kanal entfernt werden. Gelingt das nicht, werden sie Stück für Stück zusammen mit der Guttapercha aus dem Kanal entfernt.

Klinische Studien

Ergebnisse wissenschaftlicher Studien
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