|
|||
"Kritisch B" - jetzt unkritisch? |
München, 02.09.2011 | ||||||||
Jede Wurzelkanalbehandlung muss unter antiseptischen Bedingungen durchgeführt werden. Ein keimfreies, also steriles Instrumentarium ist eine Grundvoraussetzung. Die Anforderungen und der Aufwand zur Einhaltung der Hygienestandards sind für die Praxen mit Einführung des Qualitätsmanagements nochmals gestiegen. Behördliche Kontrollen (Praxisbegehungen) zeigen, wie wichtig das Thema einzuschätzen ist. Die Verwendung eines sterilen Instrumentariums bedeutet, dass jedes nicht explizit als STERIL gekennzeichnete fabrikneue Instrument bereits vor der ersten Verwendung gereinigt, desinfiziert und (eingeschweißt) sterilisiert werden muss, um die Sterilität herzustellen. Die Bedeutung der Erststerilisation ist auch aus Gründen der forensischen Absicherung nicht zu unterschätzen. Die Anforderungen an die Wiederaufbereitung nach Anwendung der als „Kritisch B“ eingestuften Endoinstrumente sind sehr hoch. Die durch intensiven Kontakt mit infiziertem Gewebe im Instrumentenprofil anhaftende Debris erfordert eine „rückstandsfreie Reinigung“ (RKI) vor Desinfektion und Sterilisation. Wichtig ist die vorherige Entfernung des Stoppers, da kein Reinigungsverfahren in der Lage ist, die Konzentration der zwischen Stopper und Instrumentenschaft anhaftenden Rückstände wirksam zu entfernen und den Zwischenraum zu desinfizieren. Bei der Wiederaufbereitung ist das Praxispersonal der Gefahr einer Stichverletzung mit kontaminierten Instrumenten ausgesetzt. Eine Möglichkeit, den Hygienestandard in der Praxis zu erhöhen und gleichzeitig den Aufwand von Reinigung, Desinfektion, Sterilisation und Dokumentation zu vermeiden, ist die Verwendung steriler Instrumente. VDW München bietet industriell gereinigte und vorsterilisierte Instrumente als zusätzlichen Service ohne Mehrpreis an. Das Sterilprogramm umfasst praktisch alle Stahl- und NiTi-Instrumente. In Blisterpackungen ist jedes Instrument in einer separaten Kammer steril versiegelt und kann einzeln entnommen werden. Auch alle Papierspitzenprodukte werden steril verpackt geliefert. VDW kennzeichnet alle Sterilprodukte deutlich mit einem roten „STERILE“-Punkt. Detaillierte Informationen, auch zur Abrechnung: im Internet oder telefonisch.
|
|||||||||
25G Kartusche für thermoplastische Obturation |
München, 02.09.2011 | ||||||||
Die warme vertikale Kondensation von Guttapercha erlaubt einen dreidimensional dichten, wandständigen Verschluss, auch bei Kanalanatomien mit ovalem oder schlitzförmigem Querschnitt. Die thermoplastische Obturation zeichnet sich durch geringen Sealeranteil und große Homogenität des Guttaperchablocks aus. Zur apexnahen Injektion warmer, fließfähiger Guttapercha hat VDW München nun eine extra feine Guttapercha-Kanüle für das bewährte BeeFill®2in1 Obturationssystem vorgestellt. Weitere Informationen im Internet oder telefonisch.
|
|||||||||
One File Endo |
München, 01.09.2011 | ||||||||
RECIPROC® ist die wohl bedeutendste Neuentwicklung seit der ersten Nutzung von Nickel-Titan Instrumenten zur Aufbereitung von Wurzelkanälen. Anders als bei rotierenden NiTi-Systemen mit aufwändigen Instrumentensequenzen erfolgt mit RECIPROC® die vollständige Aufbereitung und Formung des Wurzelkanals mit einem einzigen Instrument. Das System wurde zur systematischen Vereinfachung der Aufbereitung bei hoher Sicherheit entwickelt. Ermöglicht wird so viel Einfachheit durch die neue reziproke Bewegung und das spezielle Instrumentendesign von RECIPROC®. In einer Hin- und Herbewegung wird das Instrument mit unterschiedlichen Drehwinkeln in aktiver Vorwärts- und entlastender Rückwärtsbewegung nach apikal gebracht. Die präzise Steuerung im original RECIPROC®-Modus erfolgt dabei mit einem einfach zu bedienenden Motor: VDW.SILVER®RECIPROC® oder VDW.GOLD®RECIPROC®. Das spezifische Instrumentendesign zusammen mit der neuartigen reziproken Bewegung ermöglicht sogar die effiziente Aufbereitung von stark gekrümmten und engen Kanälen mit einem einzigen Instrument. Die innovative Legierung M-Wire® Nickel-Titan bietet höhere Resistenz gegen zyklische Ermüdung und größere Flexibilität als die gebräuchlichen Nickel-Titan-Legierungen. Ein RECIPROC® Instrument ersetzt mehrere Hand- und rotierende Instrumente und ist deshalb zur Behandlung eines Patienten für maximal einen Molaren bestimmt. Die bequeme Einmalverwendung direkt aus der Sterilverpackung macht die Arbeitsabläufe effizienter und schützt vor Materialermüdung durch Überbeanspruchung. Das RECIPROC®-System wird demnächst ergänzt durch den einzigartigen Kombimotor VDW.GOLD®RECIPROC®, der ab November lieferbar sein wird. Dieser Motor beherrscht sowohl RECIPROC® als auch rotierende NiTi-Systeme in Kombination mit einem integrierten Apexlocator. In Fortbildungskursen, die VDW auch in Zusammenarbeit mit dem Fachhandel anbietet, können Zahnärzte das RECIPROC®-Konzept in Theorie und Praxis kennenlernen. www.reciproc.com
|
|||||||||
Apexlocator mit Touchscreen |
München, 22.03.2011 | ||||||||
Die elektrische Längenmessung ist der röntgenologischen Bestimmung in der direkten Lokalisierung der apikalen Konstriktion überlegen (wissenschaftliche Stellungnahme der DGZMK). Bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes haben die Apexlocatoren der bewährten Raypex-Reihe mit präzisen Messergebnissen und ihrer einzigartigen Zoomfunktion der apikalen Sektion bisher schon gepunktet. Das neueste Modell RAYPEX®6 definiert nun die Standards in Bedienungsfreundlichkeit und Darstellung neu. RAYPEX®6 verwendet zur exakten Längenbestimmung aktuelle Mehrfrequenztechnik mit Relativmessung. Bei der Neuentwicklung wurden besonders hohe Anforderungen an Design, Funktionalität und Bedienungsfreundlichkeit gestellt. Das Ergebnis überzeugt: Das schicke, handliche Gehäuse kann bei Nichtgebrauch flach zusammengeklappt werden. Ein hochauflösender Touchscreen verbindet Anzeige und Bedienungspanel zu einer selbsterklärenden Benutzeroberfläche wie bei einem aktuellen Smartphone. RAYPEX®6 signalisiert auch dem Patienten sofort: hier ist modernste Technik im Einsatz. Die Bedienelemente sind so gestaltet, dass eine zielsichere, schnelle Navigation durch die Funktionen ohne Umwege ermöglicht wird. Die dreidimensionale grafische Darstellung informiert permanent über die Position der Feilenspitze. Die automatische Zoomfunktion für den Bereich der apikalen Konstriktion erhöht die Sicherheit im kritischen Bereich kurz vor Erreichen der Arbeitslänge. Akustische Signale ermöglichen „blindes“ Lokalisieren des Apex. Mit den Grundeinstellungen ist RAYPEX®6 sofort einsatzbereit: Plug-and-Start. Anpassungen von Anzeige, Ton usw. an persönliche Vorlieben sind schnell erledigt. RAYPEX®6 steht für präzise Längenbestimmung mit selbsterklärender Touchscreen-Funktionalität. Plug-and-Start.
|
|||||||||
Übungszahn |
München, 22.9.2010 | ||||||||
Zum Erlernen moderner Behandlungstechniken in der Endodontie ist das Üben an extrahierten Zähnen unerlässlich. Gerade die sind jedoch häufig Mangelware und müssen mit einigem Zeitaufwand für diesen Zweck vorbereitet werden. Mit der Erfahrung aus vielen Fortbildungskursen hat VDW einen speziellen Endo-Übungszahn entwickelt, der einen oberen ersten Molaren originalgetreu nachbildet. Durch die dentinähnliche Härte des Materials kann das Arbeiten im natürlichen Zahn deutlich besser simuliert werden als in den gebräuchlichen Plastikblöcken. Der OK 6er wurde mit gutem Grund ausgewählt, weil er häufig einen verborgen liegenden zweiten mesiobuccalen Kanal und einen gebogenen palatinalen Kanal aufweist. Der palatinale, distobuccale und der erste mesiobuccale Kanal sind trepaniert und eingefärbt. Der zweite mesiobuccale Kanal ist nicht eingefärbt, der Kanaleingang nicht eröffnet. Nur von außen zeigt sich der Kanalverlauf als feine Silhouette. So kann das Aufsuchen des versteckt liegenden Kanaleingangs wie am echten Zahn geübt werden. Durch seine komplexe, naturgetreue Kanalanatomie unterstützt der Endo-Übungszahn praxisnahes Lernen.
|
|||||||||
Neues Material für Wurzelstifte |
München, 25.8.2010 | ||||||
Quarzfaserverstärkte Kompositstifte sind aufgrund ihres dentinähnlichen Elastizitätsmoduls und ihrer ausgezeichneten Ästhetik erste Wahl für die postendodontische Versorgung. Fortschritte auf dem Materialsektor haben jetzt weitere Verbesserungen ermöglicht: Thermisch reaktive Farbpigmente machen den neuen DT ILLUSION XRO SL mit Kältespray deutlich sichtbar bei der Behandlung, aber unsichtbar bei Körpertemperatur. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die farbliche Abgrenzung zum Dentin zeigt genau die Position des Stiftes an, und zwar über die gesamte Länge. So kann der Stift im Falle einer notwendigen Revision präzise ausgebohrt werden, ohne unnötigen Abtrag von Hartsubstanz. Eine kritische Schwächung der Wurzel oder Perforation kann leichter vermieden werden. Auch die Quarzfaser wurde für den dentalen Einsatz optimiert: die neue XRO-Faser hat eine herausragende Röntgenopazität, welche die Behandlungsplanung und -kontrolle erleichtert. Biegefestigkeit und damit Bruchsicherheit sind nochmals gesteigert und sorgen für beste Belastungsresistenz. Abgerundet wird das Wurzelstift-System durch die spezielle Safety Lock Beschichtung: sie erspart die Vorbehandlung des Stiftes mit Silan und Primer und ermöglicht einen stabilen und langfristigen Verbund mit jedem handelsüblichen Befestigungskomposit – bei hoher Haftkraft. DT ILLUSION XRO SL erweitern das Sortiment des seit 10 Jahren weltweit millionenfach bewährten DT Post Systems mit dem Substanz schonenden Double Taper Design. Die hervorragende Langzeittauglichkeit wurde in zahlreichen Studien eindrucksvoll nachgewiesen. Der neue Wurzelstift DT ILLUSION XRO SL ist die konsequente Weiterentwicklung und bietet Patient und Behandler mehr Sicherheit.
|
|||||||
3 Jahre Garantie und mehr Servicequalität |
München, 16.3.2010 | ||||||
Um den hohen Qualitätsstandard dieser ausgereiften Modelle zu unterstreichen, gewährt VDW ab 2010 auf Neugeräte eine erweiterte Garantie von 3 Jahren. Auch die Servicequalität spricht für sich: Zur Geräteeinweisung kommt innerhalb Deutschland und Österreich ein VDW-Fachberater zur professionellen Einweisung in die Praxis. Das VDW Servicecenter München bietet auch nach Ablauf der Garantie einen Geräteservice innerhalb von 3 Werktagen ab Eingang, plus Versandzeit für die Rücksendung. VDW.SILVER und VDW.GOLD sind tausendfach bewährt und mit dem erweiterten Garantie- und Serviceangebot jetzt noch attraktiver. Detaillierte Informationen finden Sie im Internet: www.vdw-dental.com oder Tel. 089 627340 oder info@vdw-dental.com
|
|||||||
Starthilfe für das Mtwo NiTi System |
München, 22.1.2010 | ||||||
Zur Erleichterung des Einstiegs in die schnelle und effiziente Anwendung des Systems hat der Hersteller VDW nun neben der Anwender-CD ROM eine Mtwo Anwenderkarte aufgelegt. Auf praktischen Fächerkarten wird knapp und präzise die richtige Technik der Aufbereitung zur optimalen Kanalformung beschrieben. Die Karte zeigt mit Hilfe von Illustrationen anschaulich die Anwendung der bürstenden Feilenbewegung. Der Instrumenteneinsatz bei größeren Kanalanatomien wird Schritt für Schritt dargestellt. Darüber hinaus wird der Anwender zur präzisen Durchführung der verschiedenen kalten und thermoplastischen Obturationsmethoden weitergeführt. Die Erfahrungen vieler Anwender und Kursteilnehmer sind hier konzentriert zusammengefasst und machen die Karten zu einer praxisnahen Hilfe. Das Mtwo-System bietet praxiserprobte Lösungen mit aufeinander abgestimmten Produkten für Aufbereitung, Trocknung, Obturation und Revisionsbehandlung. Die Mtwo Anwenderkarte ist kostenlos erhältlich: Tel. 089 627340 oder info@vdw-dental.com
|
|||||||
Selbstanmischender Wurzelkanal-Sealer: 2Seal easymiX |
München, 04.11.2009 | ||||||
Also alter Wein in neuen Schläuchen? Ja, und zwar im positiven Sinne, denn das Material 2Seal ist hervorragend, ein rundum ausgereiftes Produkt mit anerkannt guten Eigenschaften. 2Seal ist biokompatibel, ohne toxische Zusätze und zeichnet sich durch gute Viskosität und besonders hohen Röntgenkontrast aus. Es eignet sich für kalte und warme Obturationstechniken. Die neue Darreichungsform verbessert Handhabung und Präzision der Anmischung beider Komponenten erheblich. Ein klarer Vorteil in der täglichen Praxis. Mit guten Gründen empfehlen die DGZ und DGZMK Epoxidharz-Sealer: wegen ihres guten Abdichtungsvermögens, hoher Volumenbeständigkeit sowie des im abgebundenen Zustand biologisch inerten Verhaltens. Epoxidharz-Sealer wurden in mehr als 90 Studien ausführlich getestet und haben sich in der klinischen Anwendung bewährt. 2Seal easymiX ist als Starter Kit mit 1 Doppelkammerspritze, 20 Mischkanülen mit Intraoral- Spitzen, 1 Mischblock und 1 praktischen Schubladen-Organizer erhältlich. Die Spritzen gibt es auch im Zweierpack und die Mischkanülen im Nachfüllpack zu 40 Stück.
|
|||||||
Service nach dem Gerätekauf |
München, 09.07.2009 | ||||||||||
Für sein ständig wachsendes Programm endodontischer Geräte hat VDW in München jetzt ein neues, deutlich größeres Servicecenter eingerichtet. Für schnelle Arbeitsabläufe sind Anlieferung, Reparaturservice, Prüflabor, Ersatzteillager, Leihgerätelager und Versand in einer eigenen Abteilung zusammengefasst. Die Technikerarbeitsplätze sind mit moderner Technik ausgestattet. Wenn aus irgendeinem Grund eine schnelle Reparatur nicht möglich sein sollte, gibt es trotzdem schnelle Hilfe: Mit Leihgeräten werden bedarfsweise solche Engpässe vermieden. Die Kundenzufriedenheit steht für VDW an erster Stelle: Nach dem Kauf ist vor dem Kauf.
|
|||||||||||
GuttaMaster® Obturationssystem |
München, 09.06.2009 | ||||||
GuttaMaster® ist eine Methode zur Wurzelfüllung mit plastifizierter Guttapercha auf Basis der bewährten Trägerstifttechnik wurde konsequenterweise auf das Mtwo® NiTi-System abgestimmt. Die Obturatoren sind mit biokompatibler, fließfähiger Alpha-Guttapercha mit niedrigem Schmelzpunkt ummantelt und erlauben eine erwiesen gute dreidimensionale Füllung auch von lateralen Kanälen. Mit variablen, auf die Obturatorgrößen abgestimmten Heizzeiten liefert GuttaMaster® gleichmäßig gute Ergebnisse bei allen Aufbereitungsgrößen.
|
|||||||
AIDAendo – Kurs auf Oslo |
München, 20.05.2009 | |||
Das Schiff heißt richtig „AIDAluna“. Luna soll nicht bedeuten, dass da ein Endokurs bei Mondschein stattgefunden hat, nein, der Luxusliner ist das neueste Mitglied der AIDA-Flotte, am 4. April 2009 im Hafen von Palma de Mallorca getauft. Gut 1.000 Kabinen, 7 Restaurants auf 4.000m², dazu 6.400m² Sonnendecks und ein 600 Personen starkes Team zum Verwöhnen der Gäste an Bord. Am Tag nach der Taufe hat die AIDAluna Kurs auf Hamburg genommen, wo sie am 18.4. Station gemacht hat um 4 Tage später, am 22.4. Kiel anzulaufen. Und hier beginnt die eigentliche Geschichte der AIDAluna, denn an diesem Mittwoch Nachmittag ging die erste ENDOCREW an Bord. Ziel: Endokurs auf hoher See mit Etappen Oslo und Kopenhagen. Ausgedacht haben sich das Carsten Franzel und Ingo Ronis, der eine Fachberater bei VDW, der andere im Außendienst für Multident Göttingen. Nach langer Vorbereitung von mehr als 1 Jahr hatten sich genügend Zahnärzte aus Thüringen angemeldet. Der renommierte Endodontologe Priv.- Doz. Dr. Thomas Schwarze aus Hannover ließ sich als AIDA-Fan schnell als Referent gewinnen. Die komplette Crew zählte schließlich 61 Personen: Zahnärzte, Helferinnen, Ehepartner, Referent und das Team von VDW und Multident. Nach dem Boarding bekamen die Teilnehmer eine exklusive Führung durch das gesamte Schiff. Nach dem Welcome Drink an der AIDA-Bar folgte das Dinner mit großem Abendprogramm. Am 2. Tag begann der Endokompaktkurs mit Theorie und Hands on. Am 24.04. kreuzte AIDA durch die norwegischen Fjorde und hier war der erste Landgang in das wunderschöne Oslo angesetzt. Ab 14.30. wieder an Bord folgte der Obturationskurs ebenfalls mit Hands on. Für die Kurse mussten aufgrund der großen Teilnehmerzahl 2 Räume durch wegschieben der Trennwand miteinander verbunden werden. 2 Beamer haben im theoretischen Teil synchron die Präsentation auf 2 Leinwände projiziert. Im praktischen Teil standen auf den Tischen jeweils VDW.GOLD Endomotor mit integriertem Apexlocator, das Obturationsgerät BeeFill 2in1, GuttaMaster für die Füllung per Trägerstifttechnik für die Teilnehmer zur Verfügung. Ein aktuell in endodontischen Kreisen viel diskutiertes Thema wurde von Dr. Schwarze besonders herausgehoben: Der Einsatz von Ultraschall bei der Wurzelkanalbehandlung und hier insbesondere zur Aktivierung der Spülung. Die Wichtigkeit der Spülung wird noch oft unterschätzt. Tatsächlich können mit rein mechanischer Aufbereitung maximal 70% der Areale des Wurzelkanalsystems erreicht werden. Erst intensive Spülung kann Seitenkanäle, Isthmen und apikale Ramifikationen erreichen und Biofilm ablösen. Auch am dritten Abend war ein großes Showprogramm nach dem Dinner angesagt. Am Sonntag Morgen legte AIDA in Kopenhagen an und machte erst am frühen Abend die Leinen los. Es war also genug Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel in der attraktiven dänischen Metropole. Am nächsten Morgen war AIDA wieder in Kiel. Nach dem Frühstück ging es für die Teilnehmer zurück nach Thüringen. Viel gesehen, viel erlebt, viel gelernt war das Fazit aller. Und weil das Konzept so gut angekommen ist, startet im August schon die nächste Tour auf dem gleichen Schiff. Endo Ahoj.
|
||||
Neue Techniken – neue Chancen |
München, 05.05.2009 | |||
Unter diesem Motto bietet VDW jetzt erstmals eine Fortbildung zur effizienten Anwendung von Ultraschall in der Endodontie an. Während für Endospezialisten die Ultraschalltechnik längst unverzichtbarer Teil jeder Behandlung ist, wächst in den Allgemeinpraxen das Interesse an moderner Endodontietechnik zusehends. Ultraschall, richtig eingesetzt, trägt zu einer entschieden besseren Säuberung des Kanalsystems und Eliminierung der Bakterien bei: Durch Entfernung von Gewebsresten, Biofilm und Debris in Arealen, die mit rein mechanischer Aufbereitung nicht erreicht werden können. In einem Workshop vermittelt der Endodontologe Michael Bruder, wie die Ultraschalltechnik für unterschiedliche Anwendungen in der Endodontie effizient genutzt und damit die Möglichkeiten zur Zahnerhaltung erweitert werden können. Dazu gehören die chirurgische oder nicht chirurgische Entscheidungsfindung für Revisionen, das Entfernen von Stiften, altem Füllungsmaterial und Instrumentenfragmenten, das Überwinden von Obstruktionen, die Feinpräparation der Kanaleingänge, das Erreichen des Apex und die Aktivierung von Spülflüssigkeiten sowie exaktes Applizieren von MTA mittels Ultraschall. Diese Fortbildung richtet sich an alle endodontisch interessierten Zahnärzte, die moderne Techniken zur Zahnerhaltung kennen lernen und anwenden möchten. Fortbildung am Freitag, 19. Juni 2009 14.00 – 18.30 Uhr im Endodontie Schulungszentrum München mit Zahnarzt Michael Bruder/Hamburg.
|
||||
Ultraschallgerät mit Endofokus |
München, 09.07.2009 | ||||||
Ein Ultraschallgerät für die Endodontie – wozu braucht man das? Tatsächlich können sich Endospezialisten heute eine Wurzelkanal-Behandlung ohne Ultraschall nicht mehr vorstellen. Der Grund liegt nicht in hohen Ansprüchen an die Geräteausstattung, sondern im Wissen um essenzielle Vorteile der Ultraschalltechnik für endodontische Anwendungen. Der Bedarf wächst vor allen Dingen in Praxen mit Interessen- oder Tätigkeitsschwerpunkt Endodontie. Deshalb hat VDW als spezialisierter Endohersteller nun ein kompaktes Ultraschallgerät mit Fokus auf die Wurzelkanal-Behandlung entwickelt: VDW.ULTRA®. Wichtigste Funktion ist zweifellos die Spülungsaktivierung: Durch Schwingungen werden Strömungen erzeugt, die die Spülflüssigkeit auch in die mit mechanischer Aufbereitung nicht erreichbaren Areale wie Seitenkanäle, Isthmen und Ramifikationen bewegt und durch Erwärmung die gewebsauflösende Wirkung von NaOCl verstärkt. Auch Biofilm wird so wirksam abgelöst. Neu ist die passive ultraschallgestützte Spülung mit speziellen Instrumenten, die einen unerwünschten Dentinabtrag in der Spülphase vermeiden helfen. Weitere Funktionen stehen für die Feinpräparation der Zugangskavität, Revisionsbehandlungen sowie Entfernung von Metallstiften und frakturierten Instrumenten zur Verfügung. Das handliche Gerät bietet einen hohen Behandlungskomfort. Dank patentiertem „Auto Balance System“ mit zuverlässiger automatischer Steuerung liefert VDW.ULTRA® eine konstant effiziente Leistung bei jeder Anwendung. Das Piezo-Handstück ist 50g leicht und autoklavierbar. Natürlich können auch klassische Paro- und Scaling-Anwendungen ebenso effizient durchgeführt werden. Maßgeschneidert dazu liefert VDW ein hochwertiges Spitzensortiment für endodontische Anwendungen: Spülfeilen für eine gründliche ultraschallgestützte Reinigung mit Entfernung des Biofilms, Diamantspitzen zur effizienten Feinpräparation der Zugangskavität, feine Spitzen aus neuartiger Titan-Niobiumlegierung für delikate Revisionsbehandlungen sowie eine robuste Spitze für Entfernung von Metallstiften bei hoher Intensität.
|
|||||||
Statement zur IDS 2009 |
Köln, 03.03.2009 | ||||||
Die IDS hat bisher mit jeder Veranstaltung neue Rekorde aufgestellt und das war auch bei der 33. Veranstaltung nicht anders. Wir hatten den Eindruck, dass nicht nur mehr Besucher denn je auf der IDS waren, sie haben sich auch länger in den Hallen aufgehalten. Diesen Eindruck vermitteln jedenfalls Zahl und Verweildauer der Besucher an unserem Stand. Mit überwiegend gut vorbereiteten Zahnärzten wurden enorm viele und intensive Beratungsgespräche geführt. Das hat dieser IDS eine neue Qualität verliehen. Dabei ging es keineswegs nur um Produkte, auch fachliche Fragen wurden ausgiebig vorgetragen. Das hatten wir in diesem Umfang nicht erwartet und es bestätigt eindrucksvoll, wie sehr die fachliche Kompetenz unseres Teams anerkannt wird. Viele Zahnärzte wollen die Gelegenheit zur Beratung direkt durch die Hersteller nutzen und einfach anfassen, ausprobieren, vergleichen. Die Geräteverkäufe haben unsere Erwartungen sehr deutlich übertroffen und mit dem ohnehin stabilen Materialgeschäft waren wir ebenfalls äußerst zufrieden. Auch die internationalen Fachhändler haben mit einem unerwartet hohen Auftragsvolumen zu einer außerordentlich erfolgreichen IDS beigetragen. Sicher hat die gute Stimmung auf der Messe auch die Händler positiv beeinflusst. Insgesamt hat die IDS eindrucksvoll signalisiert, dass der Dentalmarkt in einer guten Verfassung ist. Highlight Nr. 1 am Stand war eindeutig VDW.ULTRA, ein kompaktes Ultraschallgerät mit Fokus auf endodontische Anwendungen. Da man nur mit ultraschallgestützter Spülung alle Kanalflächen erreicht und Biofilm ablösen kann, kommt dieses Konzept dem beständig wachsenden Interesse vieler Praxen sehr entgegen, die ihren Patienten eine moderne, hochwertige endodontische Versorgung bieten möchten. Das Oburationssystem GuttaMaster als Neuheit Nr. 2 stieß auf das besondere Interesse vieler Anwender von Mtwo, dem in Deutschland führenden NiTi-System. Das weiterhin am meisten gefragte Gerät ist VDW.GOLD, ein ebenso formschöner wie äußerst bedienungsfreundlicher Endomotor mit integriertem Apexlocator. Enorm ist auch das Interesse an dem rotierenden NiTi-System Mtwo, das die Anwender mit seiner wirklich einfachen Systematik und Effizienz überzeugt. Die moderne Endodontie präsentiert sich im Vergleich zur klassischen Wurzelkanalbehandlung mit manueller Instrumentation zweifellos geräteintensiver und dadurch auch weniger mühsam für den Zahnarzt und weniger anstrengend für den Patienten. Standardisierte Behandlungsprotokolle sichern die Reproduzierbarkeit einer qualitativ hochwertigen Zahnerhaltung mit guter Langzeitprognose. Ein geringerer Materialverbrauch gleicht im Zusammenwirken mit der signifikanten Zeitersparnis die notwendigen Investitionen und höheren Materialkosten mehr als aus. Parallel zur technologischen Entwicklung hat sich der Wandel zur Informationsgesellschaft vollzogen. Nie zuvor waren so viele Patienten so gut über die verschiedenen 2 Therapiemöglichkeiten informiert. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die langfristige Erhaltung des eigenen Zahnes heute einen wesentlich höheren Stellenwert genießt als Zahnersatz. Als minimal invasive Maßnahme wird eine Wurzelkanalbehandlung für den Patienten nachvollziehbar weniger dramatisch erlebt als eine Extraktion mit anschließendem Zahnersatz. Für die unterschiedlich strukturierten Praxen bietet VDW individuell passende Behandlungskonzepte an. Wir erwarten, dass die Zahl der Patienten und Behandlungsfälle zunächst kaum steigen, aber in etwa konstant und deshalb das Materialgeschäft stabil bleiben wird. Der Geräteabsatz unterliegt immer Schwankungen. Die IDS hat gezeigt, dass nicht nur die Nachfrage da ist sondern auch die Bereitschaft zur Investition. Mit unserer Palette an Kleingeräten tun wir uns sicher leichter als der Gesamtmarkt. Der Trend weg von der rein manuellen zu einer geräteintensiveren Wurzelkanalbehandlung scheint sich eher zu verstärken. Es spricht sich mittlerweile unter Patienten herum, dass die Behandlung mit einem leise laufenden Endomotor ohne Bohrergeräusch schneller geht und weniger stressig ist. Deswegen sind wir für VDW auch in diesem Bereich optimistisch.
|
|||||||
Trendododontie |
München, 03.03.2009 | ||||||||
Beim Trendthema Endodontie scheiden sich die Geister: für viele Zahnärzte ist sie längst ein wichtiger Bestandteil ihres Praxisspektrums geworden, für manche dagegen immer noch eine ungeliebte Pflichtübung. Wohl kaum eine andere Disziplin hat sich in den letzten 10 Jahren rasanter entwickelt. Das betrifft die gesamte Bandbreite der Behandlungsmethoden von der Wurzelkanalaufbereitung und -füllung bis hin zur postendodontischen Versorgung und es trifft auch für die Zahlen der jährlich durchgeführten Behandlungen zu. Dieser Fortschritt wurde vom technologischen Durchbruch rotierender Nickel-Titan Instrumente eingeleitet und hat eine starke Innovationswelle nach sich gezogen. Im Vergleich zur klassischen Wurzelkanalbehandlung mit manueller Instrumentation präsentiert sich die moderne Endodontie zweifellos geräteintensiver und dadurch auch weniger mühsam für den Zahnarzt und weniger anstrengend für den Patienten. Standardisierte Behandlungsprotokolle sichern die Reproduzierbarkeit einer qualitativ hochwertigen Zahnerhaltung mit guter Langzeitprognose. Ein geringerer Materialverbrauch gleicht im Zusammenwirken mit der signifikanten Zeitersparnis die notwendigen Investitionen und höheren Materialkosten mehr als aus. Parallel zur technologischen Entwicklung hat sich der Wandel zur Informationsgesellschaft vollzogen. Nie zuvor waren so viele Patienten so gut über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten informiert. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die (langfristige) Erhaltung des eigenen Zahnes heute einen wesentlich höheren Stellenwert genießt als Zahnersatz. Als minimal invasive Maßnahme wird eine Wurzelkanalbehandlung für den Patienten nachvollziehbar weniger dramatisch erlebt als eine Extraktion mit anschließendem Zahnersatz. Es gibt also viele Gründe dafür, warum sich die Endodontie unter den Trendthemen einen Dauerplatz gesichert hat. Ein Nachlassen dieses Trends ist nicht in Sicht - ganz im Gegenteil: Durch die wachsende Bedeutung ist es für immer mehr Hersteller noch interessanter geworden, in die Entwicklung neuer Produkte zu investieren. Die kommende IDS bietet eine gute Gelegenheit, sich umfassend über die jüngsten Fortschritte in der Endotechnologie zu informieren. Bis bald in Köln.
|
|||||||||
DT Light SL mit PolyMa-Beschichtung für die |
München, 22.10.2008 | ||||||||
Zur adhäsiven Eingliederung sollte nicht nur der Wurzelkanal sondern auch die Oberfläche des faserverstärkten Kompositstiftes konditioniert werden. Die erforderliche Stiftkonditionierung wird bislang häufig noch am Stuhl vorgenommen. Dieser Vorgang verzögert den flüssigen Behandlungsablauf und birgt das Risiko von Anwendungsfehlern in sich. Der Wurzelkanalstift kann jedoch mit modernen Beschichtungstechnologien auch „herstellerseitig“ vorkonditioniert werden. Dazu werden die Wurzelkanalstifte für die „herstellerseitige“ Konditionierung durch intensives Reinigen oberflächenaktiviert und unmittelbar danach PVD-beschichtet. Alle bisher bekannten herstellerseitigen Konditionierungen haben den Nachteil, innerhalb weniger Stunden und Tage durch Umgebungseinflüsse (die Kontamination durch die in der Luft allgegenwärtigen Wassermoleküle und Kohlenwasserstoffe ist allein schon ausreichend) wirkungslos zu werden. Neben diesen Umgebungseinflüssen während der Lagerung kann auch der Fingerkontakt oder der Kontakt mit Speichel (z. B. beim probeweisen Einsetzen) zur Deaktivierung führen. Ein bekanntes zahntechnisches Beispiel ist die durch den Zahntechniker mit Kunststoff zu verblendende Krone. Der Zahntechniker bereitet die Krone durch tribologisches Silikatisieren und anschließendes Silanisieren auf den randspaltfreien und dauerhaften Verbund zum Kunststoff vor. Dabei muss der Kunststoffauftrag auf die silikatisierte/silanisierte Oberfläche des Metalls „zügig“ erfolgen um die Deaktivierung zu vermeiden. Ohne eine konservierende abwaschbare Schutzschicht ist also die Konditionierung nicht wirklich praxisgerecht. Bei dem glasfaserverstärkten Wurzelstiftsystem „DT Light SL“ dient eine glasklare lediglich 10 Mikrometer dünne PolyMa-Schutzschicht dieser wünschenswerten Konservierung der herstellerseitig erfolgten konditionierenden Oberflächenbehandlung. Wegen ihrer Zusammensetzung aus verschiedenen flexiblen Methacrylaten („PolyMA“) und ihrer geringen Dicke (die Dicke der Schicht vergrößert den Durchmesser der Stifte lediglich um 1 Prozent) stellt das Schichtsystem die wichtige mechanische Flexibilität der glasfaserverstärkten Stifte und die Passgenauigkeit nicht in Frage. Natürlich muss die PolyMA-Schicht der Bedingung genügen, dass sie sich mit dem Befestigungskomposit fest verbindet, in dieses also möglichst einpolymerisiert. Für die bisher untersuchte Vielzahl von Komposits ist dies der Fall; die In-vitro- Auszugsfestigkeit beträgt zwischen 300 und 350 Newton bei dualhärtenden Komposits. Diese hohen Haftwerte lassen sich auch mit ausgefeilten auf das zu verwendende Befestigungskomposit spezifisch abgestimmten stuhlseitigen Konditionierungen ebenfalls erzielen; diese verlangen aber eine hohe Konzentration des behandelnden Zahnarztes und wesentlich mehr Zeitaufwand als bei einer herstellerseitigen Konditionierung. Wichtig ist also die universelle Kompatibilität mit den verschiedensten Befestigungskunststoffen. Dabei wird diese Kompatibilität durch die abschließende PolyMA-Schicht bewirkt; die darunter liegende Aktivierung und daran anschließend applizierte PVD-Schicht muss zu dieser PolyMA-Schicht kompatibel sein. Dafür trägt der Hersteller Sorge und der behandelnde Zahnarzt wird nur mit der äußerlich exponierten PolyMA-Schicht konfrontiert. Die vielseitige Wirksam- und Einsetzbarkeit des Schichtsystems (über 200.000 DT Light SL Stifte seit Markteinführung 2006 klinisch eingesetzt) hat sich inzwischen klinisch auch hundertfach in der Hüft- und Knie-Endoprothetik gezeigt. (Patente EU 1 202 702 und US 6.777.028B1) Mit der innovativen Safety Lock (SL) Beschichtung wurde durch die Fa. VDW GmbH in Zusammenarbeit mit der Universität Aachen ein wichtiger Schritt zur einfachen und praxisgerechten Anwendung mit sehr guten Langzeitprognosen von Faserstiften in der Zahnarztpraxis erreicht. Die beschichteten DT Light SL Stifte sind in 4 verschiedenen Größen, die durch das Double Taper Design (DT) der Anatomie der Zähne optimal angepasst sind, erhältlich. Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Dipl. Phys. Rudolf Marx
|
|||||||||
Innovatives NiTi-Konzept – Mtwo |
München, 06.08.2008 | ||||||||
Zahnerhaltung durch Endodontie ist gefragt. Wer seinen Patienten eine erfolgreiche endodontische Behandlung mit guter Langzeitprognose anbieten möchte, braucht ein modernes Behandlungskonzept mit effizienten Instrumenten und intelligenten Geräten, welche den Arbeitsablauf systematisieren. Ein schöner Nebeneffekt moderner Endodontie ist der reduzierte Zeitaufwand und ein angenehmerer Behandlungsverlauf für Patient, Zahnarzt und Assistenz. Mtwo ist ein ungewöhnlich flexibles und effizientes NiTi-System mit einem einfach strukturierten Anwendungsprotokoll für alle Kanalanatomien. Mit nur 4 Feilen in perfekt aufeinander abgestimmter Geometrie wird der Kanal jeweils auf seiner gesamten Länge bearbeitet. Schon nach der zweiten Feile kann eine 30er Spülkanüle bis 3mm vor den Apex gebracht werden. Für jeden Anspruch gibt es das passende Zubehör: spezielle Größen zur stärkeren apikalen Erweiterung und zur optimalen Formung für warme vertikalen Kondensation, Revisionsfeilen zur schnellen Entfernung alter Füllungen, Systembox, Schubladen-Organizer etc. Als Antrieb stehen intelligent programmierte Motoren zur Verfügung: VDW.SILVER, einfach zu bedienen, komfortabel und sicher in der Anwendung; VDW.GOLD mit umfangreicher Programmierung für alle wichtigen NiTi-Systeme und integrierter elektronischer Längenbestimmung.
|
|||||||||
Endodontie: Elektronische Längenbestimmung |
München, 29.05.2008 | |||
Über Jahrzehnte galt für die Bestimmung der Arbeitslänge bei der Wurzelkanalbehandlung die Methode der röntgenologischen Messung als Goldstandard. Die Technik der elektronischen Längenbestimmung wurde zwar schon vor etwa 40 Jahren entdeckt, aber der Weg zum praxistauglichen Apexlocator war weit und deswegen lange Zeit keine echte Alternative. Doch längst gibt es zuverlässige Geräte, die der Röntgenmethode eindeutig überlegen sind. Die Problematik bei der röntgenologischen Längenmessung liegt hauptsächlich darin begründet, dass ein dreidimensiononal verlaufender Wurzelkanal nur zweidimensional dargestellt werden kann. Die exakte Umrechnung einer Kanalkurvatur ist anhand des zweidimensionalen Bildes schwierig. Hinzu kommt, dass gerade im Molarenbereich Kanäle oft verdeckt liegen. Ein moderner Apexlocator kennt diese Probleme nicht, er funktioniert einfach anders. Allerdings gibt es ein weit verbreitetes Missverständnis über die Messresultate: Diese elektronischen Geräte geben keine direkte Auskunft über die Länge eines Wurzelkanals. Sie sind UkeinU Messgerät im Sinne des Medizinproduktgesetzes. Tatsächlich ist es nicht einmal korrekt, von elektronischer Längenmessung zu sprechen. Und trotzdem sind die Geräte der neuesten Generation präziser als Röntgen! Eine elektrometrische (oder endometrische) Messung müsste per definitionem ein metrisches Ergebnis produzieren, also eine exakte Angabe in Millimeter. Das konnte und kann kein Apexlocator. Auch nicht, wenn das Gerät eine Millimeterskala hat. Ein Apexlocator bestimmt durch Auswertung elektronischer Signale einen Referenzpunkt. Das ist die engste Stelle am Ende des Kanals, die apikale Konstriktion, denn dort ist der elektrische Widerstand am größten. Am physiologischen Apex nimmt der Widerstand schlagartig ab. Ein gutes Gerät kann deswegen sehr präzise sowohl die Lage der Konstriktion als auch des Apex ermitteln, jedoch nicht in einer metrischen Einheit.
Der Apexlocator (hier Raypex 5, VDW) errechnet die Lage der apikalen Konstriktion durch Impedanzmessung. Kurz bevor die Spitze der Messfeile die apikale Konstriktion erreicht, wird der Apexzoom eingeschaltet. Diese Anzeige visualisiert die apikale Konstriktion in ihrer gesamten Länge stark vergrößert. Allerdings stellt die Skala keine Millimeter dar sondern die gesamte Strecke von der Konstriktion bis zum foramen apicale. Diese Strecke, egal ob sie <1mm oder >2mm ist, wird mit Teilstrichen skaliert. Der Zahnarzt entscheidet nach seiner Aufbereitungsphilosophie, ob er exakt an der apikalen Konstriktion, an einem beliebigen Punkt zwischen Konstriktion und foramen apicale oder erst am Apex seinen Aufbereitungspunkt festlegt. Der empfohlene Aufbereitungspunkt am Eintritt der apikalen Konstriktion ist auf dem Display durch grüne Balken zu erkennen (Abb. 1). Die tatsächliche Arbeitslänge in Millimetern kann durch Ablesen von der Stopperposition am Messinstrument ermittelt werden, falls gewünscht. Der Apexlocator gibt zwar keine Millimeter an, bestimmt aber den gewünschten Aufbereitungspunkt genauer als Röntgen. Denn er findet zuverlässig die engste Stelle und auch deren Austritt am UphysiologischenU Apex. Nur darauf kommt es wirklich an. Ein Apexlocator lässt sich auch durch die Krümmung des Kanals nicht ablenken. Auch die im Röntgenbild nur schwer oder gar nicht darstellbaren verdeckten Kanäle drei- oder vierwurzeliger Molaren stellen für den Apexlocator nicht das geringste Problem dar. Dass der Apexlocator im Sinne des Medizinproduktgesetzes UkeinU Messgerät ist, hat auch einen praktischen Vorteil: Er muss nicht regelmäßig gewartet (oder geeicht) werden. Moderne Geräte müssen auch nicht kalibriert werden. Und die präzise Messung ohne Millimeterangabe ist strahlungsfrei, liefert sofort die Ergebnisse und der Patient bekommt nur mit, dass der Zahnarzt mit einem piepsenden HiTech Apparat arbeitet. Die DGZMK stellt in ihrer wissenschaftlichen Stellungnahme 03/2004 (2) fest: Die Endometrie ist der röntgenologischen Bestimmung der apikalen Konstriktion überlegen. Elektrometrische Längenbestimmung ist als zusätzliche Leistung nach GOZ 240 abrechenbar. Die Anschaffung eines Apexlocators amortisiert sich schon nach ca. 60 Kanälen (3,5-facher Satz). Patienten-Informationsbroschüren mit vorgedruckter Behandlungsvereinbarung können kostenlos per Fax 089-62734195 unter Angabe des Stichwortes P-Info VW000190 angefordert werden.
|
||||
Gehärtete Endofeilen ISO 006-015 |
München, 17.04.2008 | ||||||
Zum Gängigmachen von Wurzelkanälen werden feine Instrumente benötigt, die trotz ihrer Flexibilität die Fähigkeit haben, Widerstände zu überwinden ohne sich gleich zu verhaken oder zu verbiegen. Exakt für diesen Zweck gibt es C-PILOT Feilen: Thermisch gehärtete Instrumente in den feinen Größen 006 – 015 sind spürbar stabiler als andere Instrumente gleicher Größen. Nicht ohne Grund sind C-PILOT Feilen das Produkt mit den stärksten Zuwachsraten im Stahlsortiment des Herstellers VDW. Die Kapazität zum Härten des Stahls wurde deshalb im März 2008 deutlich ausgebaut, um Lieferengpässe künftig zu vermeiden. Besonders geeignet sind C-PILOT Feilen auch zum Schaffen eines Gleitpfades für rotierende NiTi-Feilen, ganz gleich welches NiTi-System verwendet wird. Lieferbar sind die Einzelstärken ISO 006, 008, 010, 012,5 und 015 sowie sortiert 006-010 jeweils in 19, 21 und 25mm Arbeitslänge.
|
|||||||
Erfolg mit Endodontie |
München, 17.04.2008 | |||
Zahnerhaltung durch Endodontie befindet sich seit einigen Jahren in einem beständigen Aufwind. Weltweit wachsen sowohl die Zahl der Behandlungen als auch in deren Sog die Umsätze im Geräte- und Materialgeschäft. Davon profitiert der ganz auf Endodontie spezialisierte Hersteller VDW aus München in besonderem Maße. Mit professionellen Behandlungskonzepten und den dazu gehörenden Systemprodukten, hoher Qualität und einem guten Gespür für zeitgemäßes Design und einfache Bedienung befindet sich das Unternehmen in einer anhaltend starken Wachstumsphase. „Seit 1999 konnte der Umsatz in jedem Jahr im zweistelligen Bereich zulegen, das heißt, VDW ist deutlich stärker als der Markt gewachsen. Die Zahl der Mitarbeiter ist im gleichen Zeitraum um gut 70% gestiegen“, berichtet Dr. Matthias Kühner, Geschäftsführer des Unternehmens. Er ist besonders stolz auf das interne Programm zur permanenten Weiterbildung und Förderung: Nur mit den qualifiziertesten Mitarbeitern können Innovationskraft, Qualität der Produkte und – auch das ist sehr wichtig – eine hohe Beratungskompetenz erreicht werden. VDW entwickelt und produziert am Standort München und mit ausgewählten Partnerfirmen im In- und Ausland hochwertige Produkte und Geräte rund um das gesamte Spektrum der Wurzelkanalbehandlung. Ein internationaler Beraterstab aus Wissenschaft und Praxis sichert Ideenfluß, klinische Erprobung und Praxistauglichkeit der Produkte und Behandlungskonzepte. Den größten Beitrag zum Umsatzwachstum leistet das rotierende Nickel-Titan System Mtwo®, gefolgt von VDW.GOLD, einem Endomotor mit integrierter Längenbestimmung. Auch im Fortbildungsbereich hat sich VDW in vielen Ländern mit namhaften Referenten und einem Angebot von Kursen rund um die Endodontie fest etabliert. Das firmeneigene Schulungszentrum für Endodontie in München gehört weltweit zu den technisch am besten ausgestatteten. In unserer modernen Informationsgesellschaft wird das Bedürfnis der Patienten nach Erhaltung der eigenen Zähne stärker als in der Vergangenheit zunehmen. Deshalb sieht Kühner auch für die kommenden Jahre ein weiter positives Umfeld für den Endodontie-Spezialisten VDW.
|
||||
| « Zurück | Aus der aktuellen Presse » |
| VDW GmbH ·
Postfach 830954 · D-81709 München Tel.: +49 (0) 89 62 73 40 · Fax: +49 (0) 89 62 73 41 90 · e-Mail: info@vdw-dental.com |